Die Retinopathia centralis serosa ist eine Erkrankung der Netzhaut des Auges bei der sich eine schwellungsbedingte Netzhautabhebung ereignet.
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Die Symptome bei Retinopathia centralis serosa sind:
Die Symptome sind je nach Schwere und Lage des Krankheitsvorfalles sehr unterschiedlich. Bei einem Leck im Bereich des zentrales Sehens Makula ergeben sich starke Verzerrungen. Bei Lecks, die außerhalb der Makula auftreten sind es zum Teil lediglich nur kleine Bereiche, in denen man schillernd farbige Flecken bzw. Ringe erkennen kann. Besonders auffällig sind diese im Halbdunkel, vor Tabellen am Bildschirm und bei der betrachtung weißer Flächen - besonders beim Blinzeln. Man hat anfangs meist nur das Gefühl einer leichten Blendung - diese aber ist nur einseitig und vergeht nicht, wie man das sonst gewöhnt ist, innerhalb von Minuten. Gerade bei der Arbeit mit Tabellen erkennt man auch am ehesten die Verzerrung von geraden Linien zu Wellen und Verwerfungen.
Die Gesichtsfeldmessung und Augenhintergrundspiegelung kann erste Hinweise für die Erkrankungen bringen. Am sichersten ist die Erkrankung mit der gefäßdarstellenden Fluoreszenzangiographie nachweisbar.
Bei einem Teil der Patienten bildet sich die Erkrankung von selbst zurück, so dass keine Therapie erforderlich ist. Bei schweren Verläufen kann eine Laser-Behandlung notwendig sein, bei der die betroffenen Gefäße wieder verschlossen werden. Die Behandlung sollte mit einem SRT-Laser durchgeführt werden, der im Gegensatz zum herkömmlichen Laser keine Narben hinterlässt. SRT-Behandlungen werden in Deutschland derzeit nur in den Universitätskliniken Kiel, Lübeck und Regensburg durchgeführt. Auch eine PDT (Photo Dynamische Therapie) hat sich in vielen Fällen bewährt. Auf eine Behandlung mit Cortison sollte unbedingt verzichtet werden, weil sich das Krankheitsbild hierdurch verschlechtern kann.
Durch Störungen in der Wand von Blutgefäßen kommt es zum Flüssigkeitsaustritt (Ödem). Die seröse Flüssigkeit sammelt sich unter der Netzhaut an, bildet eine Blase und hebt die Netzhaut vom Untergrund ab.
Die Funktion der abgehobenen Teile der Netzhaut ist eingeschränkt, so dass im Bild ein grauer Fleck erscheint.
Die genaue Ursache für die Störung der Blutgefäße ist nicht bekannt. Das Auftreten der Retinopathia centralis serosa steht oft in Zusammenhang mit geistigem oder körperlichem Stress. In manchen Fällen werden Cortison und Adrenalin als Ursache genannt.
Besonders häufig sind Männer im jungen und mittleren Alter (20-50) betroffen.
Retinopathie - Maculadegeneration -
Kategorie: Krankheitsbild in der Augenheilkunde
aus wikipedia
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